Empfehlungen zur Umsetzung eines Ein-Notebook-pro-Studentin-Programms (ENps)

Worum geht es?

Im Jahr 2001 entstand an der ETH Zürich im Rahmen einer Semesterarbeit eine Handreichung zur Planung und Umsetzung von 1:1-Ausstattungen an Schulen und Hochschulen. Diese Arbeit wurde in überarbeiteter Form als PDF veröffentlicht und gegen eine Gebühr auch in Papierform verschickt.

Aus unserer Sicht haben die meisten der in der Publikation gemachten Aussagen und Empfehlungen auch bald 20 Jahre später noch immer ihre Gültigkeit. Aus diesem Grund wird das ursprünglich als PDF veröffentlichte Dokumente hier als verlinktes HTML-Dokument erneut publiziert und aus heutiger Sicht kommentiert.

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Inhalt

Fortsetzung folgt

Dies ist der ursprüngliche Text aus der Publikation von 2001:
Beat Döbeli Honegger & Rolf Stähli:
Empfehlungen für Planung und Umsetzung eines ENpS-Programms.

Einleitung

Worum geht es in dieser Broschüre?

Der von der Schule geförderte oder gar geforderte Einsatz von Notebooks wird im Bereich Hochschule und Sekundarstufe II (Gymnasien, Berufsschulen) immer häufiger. Zahlreiche Pilotprojekte im In- und Ausland befinden sich in Planung oder werden bereits umgesetzt.

Ein "Ein-Notebook-pro-StudentIn"-Programm (ENpS) stellt für eine Schule eine grosse Herausforderung dar. Neben der zentralen Frage, ob und wie Notebooks in der Schule sinnvoll eingesetzt werden können, wollen zahlreiche organisatorische, logistische und finanzielle Probleme gelöst sein. Nur dann ist die für ein solches Projekt benötigte Akzeptanz aller Beteiligten erreichbar.

Was bieten wir?

Mit der vorliegenden Broschüre möchten wir Schulen bei der Entscheidungsfindung pro/contra ENpS, sowie bei der Planung und Umsetzung eines ENpS-Programms unterstützen. In Form von Empfehlungen haben wir versucht, die Erfahrungen aus zahlreichen ENpS-Programmen zusammenzufassen und in einfacher und verständlicher Sprache wiederzugeben. Die Empfehlungen sind thematisch gruppiert und untereinander vernetzt. Angesichts des raschen technischen Wandels wurde bewusst auf produkt- oder systemspezifische und plattformenabhängige Aussagen verzichtet.

Was bieten wir bewusst nicht?

Obwohl wir überzeugt sind, dass die Frage nach Sinn und Zweck eines ENpS-Programms absolut zentral ist, beschränken wir uns in dieser Brosch üre auf organisatorische und technische Aspekte. Inhaltliche pädagogische und didaktische Empfehlungen würden den Rahmen dieser Publikation sprengen. Die Ziele eines ENpS-Programms müssen von jeder Schule auf Grund von Schulstufe und Ausbildungszielen individuell definiert werden.

Wen sprechen wir an?

Die Broschüre richtet sich primär an Schulen der Sekundarstufe II und an Hochschulen, die ein ENpS-Programm in Erwägung ziehen oder bereits planen oder umsetzen. Einzelne Empfehlungen gelten aber für jeglichen Notebookeinsatz an Schulen, so dass die Broschüre auch für andere Schulen lesenswert sein kann. Wir richten uns primär an Schulbehörden, Schulleitungen sowie Informatikverantwortliche und Systembetreuende. Hintergrund

Grundlage dieser Broschüre bildet eine Semesterarbeit von Rolf Stähli am Departement Informatik der ETH Zürich unter der Leitung von Prof. Dr. C. A. Zehnder und Beat Döbeli, der die Arbeit auch überarbeitet und erweitert hat. Die Empfehlungen stützen sich auf Recherchen (Erfahrungen im Ausland), Interviews und Diskussionen mit Schul- und IT-Fachleuten aus dem deutschsprachigen Raum sowie Erfahrungen an der ETH Zürich.

Bezug des Dokuments

Diese Broschüre kann bezogen werden, entweder
  • kostenlos als PDF-Dokument über das Internet unter der Adresse http://www.educeth.ch/informatik/berichte/enps/
  • oder in Papierform gegen eine Gebühr von SFr. 10.- durch Einsenden eines an Sie adressierten und frankierten C5-Couverts zusammen mit einer Zehnernote an folgende Adresse:
    Beat Döbeli Honegger "ENpS"
    ETH Zentrum, RZ
    8092 Zürich

Feedback

Wir sind überzeugt, dass diese Broschüre weder vollständig noch fehlerfrei ist. Aus diesem Grund sind wir an konstruktiven Anregungen und Bemerkungen interessiert. Bitte wenden Sie sich an oben stehende Adresse oder per E-Mail an doebeli@inf.ethz.ch