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Worum ging es?

Seit dem Schuljahr 2017/18 gilt im Kanton Schwyz der Lehrplan 21, der unter anderem das neue Modul Medien und Informatik enthält. Lehrpersonen im Kanton Schwyz, die auf der 5. und 6. Klasse unterrichten, sind vom Kanton verpflichtet, obligatorische Weiterbildungen zu besuchen.

Auslöser dieser Entwicklung ist jedoch nicht der Lehrplan 21, sondern die technologische und gesellschaftliche Entwicklung, die als digitaler Leitmedienwechsel oder als digitale Transformation beschrieben und von einigen Expertinnen und Experten als gleichbedeutend mit der Erfindung des Buchdrucks betrachtet wird. Die Bedeutung des digitalen Leitmedienwechsels rechtfertigt neue Inhalte in der Allgemeinbildung der Volksschule, hat aber auch Auswirkungen auf die Schule über das Modul "Medien und Informatik" hinaus.

Auch Dozierende von Pädagogischen Hochschulen sind gefordert, sich mit den Herausforderungen des digitalen Leitmedienwechsels auseinanderzusetzen. Damit sie die technologischen und gesellschaftlichen Grundlagen dieser Entwicklung besser verstehen und auch wissen, über welche diesbezüglichen Kompetenzen Schülerinnen und Schüler am Ende der Primarschule verfügen, bot die Pädagogische Hochschule Schwyz im August 2020 eine anderthalbtägige Summerschool "Medien und Informatik" an. Dozierende erhalten in Referaten und praktischen Workshops einen Einblick in die Themen von Medien und Informatik. Dies befähigt sie sowohl, die aktuelle technologische und gesellschaftliche Entwicklung besser zu verstehen, als auch unter Umständen konkrete Bezüge des digitalen Leitmedienwechsels und von "Medien und Informatik" zu ihren eigenen Modulinhalten zu intensivieren (wie im Handlungsfeld 0 des "Konzepts Lehren und Lernen mit digitalen Medien an der PHSZ" beschrieben).